Denkendorf


Das Chorherrenstift geht zurück auf die Stiftung einer Eigenkirche durch den Edelfreien Berthold von Denkendorf 1120 an die Brüder vom Heiligen Grab in Jerusalem anlässlich seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land.
1262 wurde das Stift dem Patriarchen von Jerusalem unmittelbar unterstellt und erlangte 1360 die Oberherrschaft über alle Niederlassungen des Ordens vom Heiligen Grab im Reich.
Im 14. und beginnnden 15. Jahrhundert standen die Reichsstadt Esslingen und Württemberg in Konkurrenz um die Ausübung der Schirmherrschaft, bis 1424 das Stift diese Herrschaft an Württemberg übertrug und fortan als württembergisches Kloster galt.
Um 1200 Neubau der dem Hl. Pelagius geweihten Kirche anstelle des alten Baus aus der Mitte des 11. Jh. nach dem Vorbild der Hl. Grab-Kirche in Jerusalem.
Das Westwerk ist der älteste Bauteil der bestehenden Kirche (um 1200) und zeigt in der Geschossaufteilung oberitalienischen Einfluss. Das Obergeschoss des Turms aus dem 17. Jahrhundert
   
   

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Langhaus-Außenseite
Innenraum
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