Kloster Schussenried


   
  Bad Schussenried: Liftbild der Klosteranlage
Luftbild der Klosteranlage
© Landesmedienzentrum BW (Steffen Hauswirth) # 328758

Das Kloster Schussenried entstand 1183 als Gründung von Konrad und Berengar von Schussenried und wurde mit Prämonstratensern aus Weißenau besiedelt. Es war reichsfrei und stand unter Leitung eines Priors, seit 1440 unter der eines Abtes.
Die romanische Pfeilerbasilika der Gründungsszeit wurde im 15. Jh. verändert und erweitert, im 30jährigen Krieg zerstört und nach 1647 als barocke Basilika wieder aufgebaut. 1710 - 46 wurde sie durchgreifend im barocken Stil ausgeschmückt.
Die Klostergebäude des 16. und 17. Jh. wurden nach 1750 durch einen Neubau ersetzt, dessen Bau 1763 jedoch eingestellt wurde.
Das Kloster wurde 1802 säkularisiert, kam zunächst an die Grafen von Sternberg-Manderscheid und 1806 unter württembergische Hoheit. Die Erben der Grafen von Sternberg-Manderscheid verkauften die Klostergebäude 1835 an Württemberg, das die Gebäude später als Heilanstalt nutzte.
Besonders sehenswert ist der barocke Bibliothekssaal, ein Meisterwerk von J.J.Schwarzmann (Stuckarbeiten) und F.G.Hermann (Malerei).

     

im Detail:

 

aktuell:

"Tabu, Hygiene, Schönheit:" Ausstellung 2011 über das "Stille Örtchen"

Archiv:

Verborgene Pracht - Vom Leben hinter Klostermauern
Magazin: Schussenried. Kloster. Kunst. Oberschwaben
Höhepunkt:
Bibliothekssaal

siehe auch:

Pfarrkirche Steinhausen

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