Projekt kulturer.be
22.5.26
(stsw) Vortrag im Palais Hirsch beleuchtet historische Wasserbaukunst und Kleindenkmäler
Der Freundeskreis Schwetzinger Museum (FSM) e. V. und „Museum frei Haus“ laden am Donnerstag, 11. Juni, um 18:00 Uhr zu einem kostenfreien Vortrag in das Palais Hirsch ein. Unter dem Titel „Die Schwetzinger Wiesen und ihre Kleindenkmäler“ beleuchten Dr. Volker Kronemayer und Karl-Heinz Monshausen die Geschichte und Bedeutung eines Landschaftsraums, der vielen heute kaum noch bekannt ist. Die Schwetzinger Wiesen erstrecken sich zwischen dem Brühler Ortsrand und dem Rhein und prägen seit Jahrhunderten die Kulturlandschaft der Region. Während große Teile der Fläche heute im Eigentum des Landes Baden-Württemberg stehen und als Landwirtschafts-, Landschafts- oder Naturschutzgebiet genutzt werden, entstand ihre heutige Struktur bereits in den Jahren 1760/1761 mit dem Aufbau eines umfangreichen Be- und Entwässerungssystems. Das historische Kanalsystem ist bis heute sichtbar und zeugt von der einstigen wasserbaulichen Bedeutung des Gebietes.
Seit 2022 widmet sich der Verein für Heimat- und Brauchtumspflege Brühl/Rohrhof e. V. intensiv der Erforschung dieses historischen Wasserbaus. Daraus entstanden mehrere Veröffentlichungen, die sich unter anderem mit dem Leimbach sowie den Kleindenkmälern der Schwetzinger Wiesen befassen. Letztere wurden im Rahmen eines Projektes erfasst, das der Rhein-Neckar-Kreis initiiert hatte. Die Ergebnisse werden im Laufe dieses Sommers veröffentlicht.
Im Rahmen des Vortrags präsentieren Dr. Volker Kronemayer und Karl-Heinz Monshausen ihre Erkenntnisse und dokumentierten Funde anhand einer Bildpräsentation und machen die kulturhistorische Bedeutung der Schwetzinger Wiesen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Im Anschluss an den Vortrag sind alle Gäste herzlich zu einem Umtrunk eingeladen. Eine vorherige Anmeldung wird empfohlen.
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