29.1.18

Badisches Landesmuseum Karlsruhe

Laufende Ausstellungen 2018

Zweck fremd?! Den Dingen auf der Spur
bis 5. August 2018 Schloss Karlsruhe

Die Sonderausstellung „Zweck fremd?! Den Dingen auf der Spur“ zeigt Objekte, die den Betrachter vor so manches Rätsel stellen: Was ist das? Was tut man damit? Wer mag so etwas je genutzt haben? Sinn und Funktion dieser ästhetischen, aber kurios anmutenden Artefakte scheinen auf den ersten Blick unergründlich. Dennoch dienten sie einst alle einem bestimmten Zweck – diesem gilt es nun in der Ausstellung im Schloss Karlsruhe auf die Spur zu kommen.

Nonnenbecher, Anfang 18. Jahrhundert, vergoldetes Silber
© Badisches Landesmuseum,
Foto: Schoenen

Die Etrusker – Weltkultur im antiken Italien
bis 17. Juni 2018 Schloss Karlsruhe

Die etruskische Kultur als internationales Phänomen – das veranschaulicht ab dem 16. Dezember 2017 die Große Sonderausstellung „Die Etrusker – Weltkultur im antiken Italien“ im Badischen Landesmuseum. Die früheste Hochkultur Italiens entwickelte sich im Austausch mit zahlreichen Zivilisationen des Altertums. Ideen, Produkte und Technologien aus Griechenland und dem Alten Orient inspirierten die Etrusker zu einzigartigen kulturellen Leistungen. Diese zeugen ebenso von unverwechselbarer Originalität wie von Innovationsfreude und beweisen, wie globalisiert bereits die antike Welt war.

Schwarzfigurige Amphora mit Signatur des Nikosthenes
Fundort unbekannt, zweite Hälfte 6. Jh. v. Chr.; attisch
Rom, Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia
© Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia, Rom

Die Ausstellung im Schloss Karlsruhe ist die erste große deutsche Etrusker-Schau, die in Kooperation mit dem italienischen Kulturministerium fast ausschließlich Objekte aus Italien zeigt. Sie stammen u. a. aus den Nationalmuseen von Rom und Florenz sowie den Kapitolinischen und Vatikanischen Museen. Allein das Archäologische Nationalmuseum in Florenz schickte über 80 Exponate nach Karlsruhe. Die hochkarätigen Leihgaben, von denen einige zum ersten Mal in Deutschland präsentiert werden, ermöglichen in ihrer Gesamtschau ein umfassendes Panorama etruskischer Lebenswelten vom 9. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr.

Island Hoping
bis 30. Dezember 2018 Schloss Karlsruhe

In der fotografischen Serie „Island Hoping“– ein Wortspiel mit dem heute positiv besetzten Begriff des „Inselhoppings“ – setzt sich die international bekannte griechisch-deutsche Fotografin Christina Dimitriadis mit Bild und Mythos des Mittelmeeres auseinander. Das Mittelmeer ist eine geografische, vor allem aber eine erträumte Realität. Ihm wohnt der Glaube an das Gemeinsame und Schöne inne. Manche beschreiben das Mittelmeer als einen Kulturraum, doch die historische und politische Realität ist eine andere.

"Island Hoping", Griechenland 2015
Fotografie von Christina Dimitriadis
© Christina Dimitriadis

im Detail:  
siehe auch:  

Startseite | Service | zur ZUM | © Landeskunde online/ kulturer.be 2018
© Texte der Veranstalter, ohne Gewähr