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3.11.17

Tagungen

Termine in der Region 

Freiburg

Donnerstag-Freitag, 9.-10. November 2017
Neue Forschungen zu Kloster Hirsau im Mittelalter
An diesen beiden Tagen findet in Hirsau ein internationaler Workshop statt, bei dem interdisziplinär neue Forschungen zum Kloster Hirsau im Mittelalter vorgestellt und diskutiert werden sollen. Das genaue Programm und der Kostenbeitrag stehen noch nicht fest. Teilnahme nur nach Anmeldung möglich.
Tagungsleitung: Prof. Dr. Alison Beach (Ohio State University Columbus), Prof. Dr. Sigrid Hirbodian (Eberhard-Karls-Universität Tübingen), Prof. Dr. Stephan Molitor (Staatsarchiv Ludwigsburg).
In Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und historische Hilfswissenschaften Tübingen und dem Verein Freunde Kloster Hirsau e. V.

Bohnerz
Kolloquium zur Geschichte des Bergbaus
Am Freitag, 17. November 10-17 Uhr behandelt ein Kolloquium im Regierungspräsidium Freiburg die Geschichte des Bergbaus, der Rohstoffgewinnung und der Eisenindustrie. Im Mittelpunkt steht die Gewinnung und Verarbeitung des Bohnerzes in Baden-Württemberg und der Schweiz. Info und Anmeldung beim Alemannischen Institut Freiburg bis 13.11.2017
Mail: info@alemannisches-institut.de
www.alemannisches-institut.de

Heidelberg

 

Karlsruhe  
Mannheim

 

andere

Gespaltene Erinnerung?
Diktatur und Demokratie an Gedenkorten und Museen in Baden-Württemberg
vom 21. bis 22. März 2018
im Tagungszentrum Haus auf der Alb, Bad Urach
Die Tagung wird von der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichen Gedenkorte in Baden-Württemberg wollen wir die Erinnerungslandschaft in Baden-Württemberg vermessen. Das Programm der Tagung finden Sie bei der Landeszentrale ( direkter Link).
In den vergangenen 25 Jahren hat sich in der Bundesrepublik ein bemerkenswerter erinnerungspolitischer Konsens herausgebildet, auch in Baden-Württemberg. Eine vielfältige Gedenkstättenlandschaft prägt die Erinnerungskultur im Land. Etwa siebzig Gedenkstätten in zivilgesellschaftlicher oder kommunaler Trägerschaft halten die Verbrechen der Nationalsozialisten im Bewusstsein. Zugleich ist Baden-Württemberg mit seinen zahlreichen Erinnerungsstätten der Demokratiegeschichte eine Art Epizentrum des Erinnerns an Demokratie in Deutschland.
Wie verhalten sich „negatives Gedächtnis“ (Reinhard Koselleck) und „positive Erinnerung“ (Martin Sabrow) zueinander? Geht es um Aufklärung oder um Identitätsstiftung? Welche Rolle spielen hier wie dort, an Gedenkstätten für NS-Opfer ebenso wie an Erinnerungsstätten der Demokratiegeschichte, der authentische Ort und das Vermächtnis der Zeitzeugen? Was hat es auf sich mit dem neuerdings postulierten  „Unbehagen an der Erinnerungskultur“?   
Diesen und anderen Fragen will die Tagung „Gespaltene Erinnerung?“ nachgehen. Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Gedenkorte in Baden-Württemberg (und darüber hinaus) zu einem Austausch der Blickwinkel, Forschungsansätze und Vermittlungskonzepte ein. Die Tagung will ein Forum bieten, um über Möglichkeiten einer Weiterentwicklung der Gedenkkultur ins Gespräch zu kommen. Sie gibt den Aktiven an den unter-schiedlichen Einrichtungen im Land zugleich die Gelegenheit zur Begegnung und Vernetzung.


 

 
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